Stelzer Motor

Frank Stelzer: Quelle: wikipedia Stelzer war ein Autodidakt. Er bezeichnete sich als „Freier Erfinder“. Er entwickelte einen neuartigen Zweitakt-Freikolbenmotor in zylindrisch-gestreckter, zweiseitig-symmetrischer Bauweise, den nach ihm benannten Stelzer-Motor. Er besaß zahlreiche Patente. Im Zusammenhang mit seinen Vermarktungsversuchen saß Stelzer in den 1980er Jahren vorübergehend unter Betrugsverdacht in Untersuchungshaft. Aus steuerlichen Gründen hatte Stelzer auch jahrelang einen Wohnsitz in Irland, die irische Regierung subventionierte die Entwicklung seines Motors.Frank Stelzer wurde am 22. Mai 2007 auf dem Waldfriedhof in Bad Homburg beigesetzt.                                                                                                                                                                                                                         Ein Trost: der Motor fand nicht nur in den Brockhaus und in Mayers Lexikon Einzug, sondern wurde auch im in Münchem presentiert.                  Kurzporträt des Erfinders Frank Stelzer:                    v. Eva Amann                     Sein Leben war der Motor „Denken Sie dran, wenn es keine Menschen wie mich gäbe, müssten sie auf’m Donnerbalken scheißen gehen und telefonieren  könnten Sie auch nicht. “ Diesen Satz in der Untersuchungshaft einem Staatsanwalt an den Kopf zu werfen, ist mutig. Doch an Mut hat es dem Erfinder Frank Stelzer nie gefehlt. Nur so schaffte er, was andere nicht wagen. Er nahm alle denkbaren Konsequenzen in Kauf und widmete sein Leben seiner Erfindung. Und die ist revolutionär. Der Stelzers Freikolbenmotor besteht aus nur acht Teilen. Faszinierend, wenn man bedenkt, dass ein gewöhnlicher Ottomotor aus etwa 400 Teilen besteht, ein Dieselmotor aus immerhin 300. Und unglaublich, wenn man auf Tonbändern dem Enthusiasmus des Erfinders lauscht, wie er davon schwärmt, dass sein Motor die herkömmlichen Modelle nicht nur in Effizienz und Haltbarkeit weit übertrifft, sondern auch mit beliebigen Rohstoffen läuft, sei es Fritieröl, Diesel, Erdgas, Benzin oder Biobrennstoff. Die Erfindung ist der Traum seiner Kindheit. „Ich bin in einer Zeit geboren, in der die Erwachsenen noch mehr Scheiße bauten als heute“, sagte Stelzer einmal mit Blick auf den Nationalsozialismus über diese Zeit. Eines sei ihm als unbedarfter ABC-Schütze schon klar geworden: „Du wirst und du musst immer stärker sein, als die Situation, die andere durch ihre Dummheit verursacht haben. “ Diese selbstbewusste und kampflustige Haltung scheint Frank Stelzer nie verloren zu haben. Und sie war der Grundstein seiner Erfinderkarriere.1960 hatte er es geschafft: Sein Motor lief - und der damals 26-Jährige Individualist ahnte nichts von dem jahrzehntelangen Verhandlungskampf, der ihm bevorstand. Unzählige Male versuchte Frank Stelzer die Großkonzerne der Automobilindustrie für sich und seine ausgetüfftete Technik zu gewinnen. Vergeblich. Die eingeschlagenen Produktionswege zu verlassen, hätte die Industrie Unsummen gekostet. Und die Wenigen, die bereit waren zu investieren, wollten, dass das Endprodukt den eigenen Namen trägt. Stelzer lehnte ab, mehrfach und teils auch zweistellige Millionenbeträge - obwohl er das Geld für seine Forschungen sicher dringend hätte brauchen können. Und Frank Stelzer arbeitet unermüdlich und ehrgeizig weiter. Doch mit den Verbesserungen wuchs auch das Misstrauen: Ein Motor, der so einfach herzustellen ist, gefährdet die Monopolmacht der Automobil-Giganten enorm, erklärte der Erfinder 2006 in einem Interview. Ein Jahr später war er tot. „Es war ein Samstag im Mai 2007“, erinnert sich seine Lebensgefährtin Heideh Zimmermann. Der plötzliche Verlust trifft sie noch immer schwer.  An der Todesursache „Herzinfarkt“ zweifelt sie bis heute. Erst zwei Jahre vor dem tödlichen Fall waren die beiden nach 20-jähriger Freundschaft zusammen gekommen. Die Perserin war die erste Frau, mit der er nicht nur die Wohnung, sondern auch sein Leben teilte. Die Internetseite www.stelzermotor.info erinnert an den besonderen Menschen, seine Idee und seine Visionen. Auf Fotos sieht man ihn strahlend, neben ihm „sein Baby: der Motor.“ Forsch, manchmal auch sarkastisch, aber immer liebenswert - so bleibt er den Menschen, denen er nahe stand, in Erinnerung. Es ist der Grund, weshalb sie an seiner Stelle in einer Schweizer Werkstatt weiterkämpfen. Bislang finanziert das wackere Team alles aus eigener Tasche. Doch die Hoffnung, einen Investor zu finden, der garantiert, den Motor unter dem NamenStelzer zu produzieren, motiviert jeden Tag neu.    „Eine Stiftung, die seinen Namen trägt - das ist mein Ziel“, sagt Heideh Zimmermann.                                                                                                                                                 Ein Erfinder ist ein Spinner. Es sei denn, die Sache spricht.   ( Frank Stelzer )                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      
Frank Stelzer in seiner Einmann Firma             in Ober-Ursel                    
Auch ein Frank Stelzer wird keine zweihundert Jahre alt, deshalb muß ich jede Chance wahrnehmen, um das Produkt Stelzer Motor so schnell wie möglich für die Allgemeinheit weltweit zu realisieren.Frank Stelzer / Stelzer Zeitung
Quelle: www.faktuell.de Frank Stelzer, der Erfinder des gleichnamigen Motors ist am 12. 5. 2007 gestorben. Der 73-jährige erlitt in seinem Auto an einer roten Ampel in Frankfurt einen Herzinfarkt. Frank Stelzer hat Anfang der 60er Jahre einen Motor erfunden, der trotz seiner einfachen und überzeugenden Funktionsweise bis heute nicht in Serie gegangen ist. Stattdessen wurde die Entwicklung konsequent unterdrückt, der Erfinder sogar juristisch verfolgt. Der Motor besteht aus acht Teilen, von denen nur eins beweglich ist, der Kolben. Die Langlebigkeit liegt etwa bei 400 Prozent gegenüber dem Otto-Motor, der Verbrauch bei nur 60 bis 70 Prozent. Bis zuletzt hatte Stelzer seinen Motor weiter entwickelt. Nachdem ihn bereits vor Jahren General Motors für die Schublade kaufen wollte, wuchs in den vergangenen Monaten das ehrliche Interesse an dem Motor zusehends. Ernsthafte Anfragen kamen nach jahrzehntelanger Ignoranz nicht nur aus Deutschland, sondern vor allem aus dem Ausland. Der Motor läuft mit allen möglichen Brennstoffen, mit Benzin, Diesel, Ethanol und sogar Salatöl.
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